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Looser, Guido

*Kappel (SG) 18.8.1892, †Oetwil (ZH) 15.11.1937, Schriftsteller. Der Zürcher Gymnasiallehrer mit Wohnsitz in Kilchberg wurde ab 1922 immer häufiger von depressiven Störungen heimgesucht, die Klinikaufenthalte in Kreuzlingen und Oetwil nötig machten, wo er sich zuletzt das Leben nahm. Die Themen Krankheit und Tod, Schwermut und Angst vor dem Wahnsinn prägen auch sein literar. Werk, das den Gedichtbd. »Nachglanz« (1922), den autobiograph. Roman »Josuas Hingabe« (1928) und den pessimist. Künstlerroman »Die Würde« (1934) umfasst. Der Plan des Verlegers Friedrich Witz, die z.T. meisterhaften, in vielen Zeitungen verstreuten Feuilletons zu sammeln, musste 1939 aus verlagstechn. Gründen fallengelassen werden und wurde erst 1998 im Band "Nur nie sagen, wohin man reist” von Charles Linsmayer realisiert. Der gewichtigste dieser Texte, der todestrunkene »Brief aus dem Zürichsee«, erschien in »Frühling der Gegenwart« (Erzählungen, Bd. 2, hg. von C. und Andrea Linsmayer, 1982/90). … Lit.: Kraft, M.: G.L., in: Neujahrsblatt der Gem. Kilchberg, 1972, Ch. Linsmayer: G.L., Nachwort zu G.L. "Nur niemandem sagen, wohin man reist”, Frauenfeld 1998.

(Schweizer Lexikon)

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